künstlerische freiheit

titel zwei - dear mr. president

Ein Song, der nicht von uns ist und eine sehr große Herausforderung war. Wir haben sicher einige Stunden alleine in dieses Lied investiert. Eine große Hilfe war schon Gunter, der sich einmal eines schönen Nachmittags/Abends hingesetzt hat und zwei Gitarren eingespielt hat. Und dann kam der große Tag an dem es hieß: Die letzte Gitarre muss eingespielt werden. Ich glaube nach mindestens 1 Stunde Arbeit (und ich denke, das ist nicht übertrieben) waren wir alle schon sehr geschafft. Und irgendwann hatten wir die Spur dann im Kasten. Eine ziemliche Action war dann auch noch die Stimme (bzw auch Backgroundstimmen). Ein Song bei dem ich (Lara) mir die Stimme für diesen einen Tag ruiniert habe. Aber bis auf ein paar klitzekleine falsche Töne (die keiner hört... ), hats dann eigentlich gut funktioniert. Auf jeden Fall eine Erleichterung als wir sagen konnten: "Dear Mr. President" ist fertig.

 

Und jetzt die Frage an euch: Hat sich der (stundenlange) Aufwand gelohnt?

22.12.06 18:02

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bisher 12 Kommentar(e)     TrackBack-URL


aigu / Website (22.12.06 19:31)
Ich hatte es schon befürchtet, dass der Song schwierig zu spielen wird, denn was so leicht und locker klingt, ist meistens nur aufwändig zu realisieren. Schlussendlich waren dann die Gitarren wirklich ein großer Brocken Arbeit, und bei den vielschichtigen Vokalsätzen des Originals mussten wir dann passen und nahmen eine vereinfacht abgewandelte Version auf.


Lara hat die Stimme von Pink ja noch der-sungen, aber Luki und ich kamen an die Klasse der Indigo Girls, die im Original den Background singen, natürlich nicht heran (die zwei spielen ja nicht umsonst schon über 15 Jahre zusammen).


Trotzdem finde ich unsere Version ganz charmant, und der Song ist eigentlich recht gut und auch textlich ganz gut gelungen.


Luki (23.12.06 23:48)
Nummer zwei war definitiv die schwierigste Nummer - ich glaub für alle! =)
Ich find den Text genial- P!nk sagt, was sie denkt und das unterscheidet sie von all den anderen Pop-Sternchen, die nach der Pfeife tanzen!*schwärm* Die Gitarrenbegleitung ist sehr interessant- etwaw dünn aber "ausdrucksvoll" (zumindest im Original )

@GJ: Ist eigentlich auch so ein "Lager-Feuer-Lied",oder?


Pirkko (24.12.06 08:36)
Die ganze CD ist super, das sagt auch mein Mann!

Ich wünsche euch eine schöne Weichnacht!


(24.12.06 12:16)
@Luki: Nein, ist kein Lagerfeuerlied. Das wird schon durch die dünne, aber ausdrucksvolle Gitarrenbegleitung garantiert, die tatsächlich gut rüberkommt. Was ich "Lagerfeuer"-Begleitung nenne, ist dick und ausdruckslos.

Zum Lied: Zuerst dachte ich "O Gott, ich mag diese Weltverbesserer-Lieder nicht." Aber als in den Text genau angeschaut habe, hat er mir sehr gut gefallen; ist nicht nur allgemeins Geraunze, sondern passt genau auf Bush - würde zwar auch 1:1 auf Putin passen, aber das hätte Pink möglicherweise nicht lange überlebt ...

My name ist nobody - ein paar Unreinheiten habe ich schon bemerkt. Ich glaube, das Lied ist sehr schwierig zu singen und hier sind wir genau bei der Grenze angelangt, wo 1:1 Covern durch eine eigene Interpretation ersetzt werden sollte. Ansonsten aber habe ich sehr interessante und neue Nuancen in Laras Stimme entdeckt. Nach Laras Beschreibung oben ist mir klar woher: Es ist die im Lauf des Nachmittags (Abends?) schon etwas brüchig gewordene Stimme; leider auf Dauer nicht gesund, daher bitte nicht zum persönlichen Stil machen; aber wenn es einmal "passiert" wie hier, macht das gar nichts (im Gegenteil!).

Besonders gefallen hat mir die hohe, schneidende Stimme am Beginn des Refrains. Sehr ausdrucksvoll; das würde ich gerne öfter von dir hören, weiß aber nicht, inwieweit genau diese Stelle für die angegriffene Stimme verantwortlich war.

Alles in allem ein gelungener Versuch; nicht die beste Nummer der CD, aber sehr OK.


Jürgen (24.12.06 12:20)
Der vorherige Eintrag war von mir. Ist sonst nicht meine Art anonym zu posten.

Noch eins, und ich wiederhole mich: Lara könnte sich von "präsidänt" zu "president" entwickeln. Das ist aber jetzt das letzte Mal, dass ich was zur Aussprache sage; um nur noch schnell vorzugreifen: Das "love" im 3. Lied finde ich ganz OK, was stört Gunter daran?

GJ


Lara / Website (24.12.06 12:33)
Naja, wie schon erwähnt... dieses Lied ging an meine bruststimmlichen Grenzen. Zum Teil genau die Lage, die ich gar nicht lieb hab, weil da mei Stimme bricht, wenn ich versuch Kopf- und Bruststimme zu vermischen... Wird aber schon besser (es leben die Gesangsstunden). Ich glaube, mein Ziel wäre es, so einen Song mal ohne Probleme singen zu können. Aber ich hab ja noch Zeit, an meiner Stimme zu arbeiten und das hab ich natürlich auch vor.

Ich glaub am Beginn des Refrains, das ist noch halbwegs gegangen (von der Höhe). Müsst ich nochmal ausprobiern! Am schlimmsten war glaub ich die "hard work" Stelle... und die war auch wirklich harte Arbeit.


Jürgen (24.12.06 14:01)
Aber die "hard work" Stelle ist besonders schön. Habe ich vorher vergessen zu erwähnen. Extrem ausdrucksstark und schön!


aigu / Website (24.12.06 14:03)
@Jürgen: Das "love" im dritten Lied hat Lara sehr gut hinbekommen (da hat sie es ja oft genug gesungen ;-) ) - es ist mir früher mehr in den eigenen Songs aufgefallen, wird aber schon besser.


Selbst kann ich auch nur mit dem vergleichen, was ich tagtäglich aus dem Radio höre - da bin ich leider auch kein native speaker. Da bräuchte es wahrscheinlich wirklich jemanden, der im angloamerikanischen Sprachraum geboren ist - und, um das Ganze jetzt weiterzuspinnen: Wenn man wirklich eine Profi-Produktion machen will, sollte man für die englischen Texte dann auch einen native speaker heranziehen; einerseits für die grammatikalische Richtigkeit der Texte, andererseits für die Aussprache.


Einen schönen Weihnachtstag wünsche ich dir noch - und allen anderen Lesern dieses Blogs!

lg,
aigu (= GU = Gunter)


Lara / Website (24.12.06 16:23)
Aber, ist nicht Aussprache auch wieder von Mensch zu Mensch verschieden? Ich mein, wenn mas wirklich merklich falsch ausspricht, ist es ja okay, aber wenns um Kleinigkeiten geht... Weiß nicht, aber zum Teil finde ich, ist das auch wieder in gewisser Weise einzigartig wie die Stimme oder ein Fingerabdruck, wie man Wörter ausspricht. Auch im Deutschen (halt in der jeweiligen Muttersprache) gibts Wörter, die jeder Mensch anders ausspricht und es ist ja deswegen nicht falsch.

Und ja - das ist halt was mit der Liebe...

So - Frohe Weihnachten und einen schönen Abend heute!
Lara, die grad gespannt aufs Christkind wartet...


Luki (24.12.06 20:32)
Wünsche alle Blog-leser ein wunderschönes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage!
Liebe Grüße
Luki


Jürgen (27.12.06 16:12)
Ja, ja, der Gunter ist wieder einmal übergenau; kennen wir (und schätzen wir meistens auch sehr!). Ich meine ja gar nicht die Aussprache als Selbstzweck, sondern nur da, wo der Klang leidet - und das tut er bei manchen Vokalen.


Lara (27.12.06 22:01)
GU, der Perfektionist... *hihi* Mag ich aber eh, weil da weiß ich, da bekomm ich ein ehrliches Feedback. Im Gegensatz dazu die Mama: "Na, du host ma eh am bestn gfalln. Suppa wars!" und aus... Ich mein, ist auch motivierend, aber nicht so überlegt.

Achso. An den Klang hab ich noch nicht gedacht. Aber werds mal ausprobiern!

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