künstlerische freiheit

titel drei - what can i do

Auch eine Nummer, bei der wir anfangs wussten, sie ist schön und wir wollen sie machen und bei der sich aber im Laufe der Zeit herausgestellt hat, dass sie nicht wirklich zu den einfachen gehört.

Wir haben bemerkt, das ist ein Song, der aus lauter Kleinigkeiten zusammengestückelt ist. Diese alle herauszusuchen war doch eine kleine Herausforderung. Die Frage war dann eben auch: Wo fangen wir da jetzt an? GU hat sich aufgerafft und zu Beginn den Bass eingespielt. Dann haben wir das ganze Projekt wieder zur Seite gelegt und uns doch einem anderen Lied gewidmet.

Irgendwann mussten wir "What Can I Do" aber doch fortsetzen und wir versuchten diese "Do-Do-Do's", mit denen das Lied startet, herauszuhören. Unser "Nebenproblem" beim Aufnehmen waren dann die Autos, da wir direkt neben einer Straße aufgenommen haben.

Und so haben wir uns dann "weitergehandelt" und nach und nach kleine Stücke zusammengefügt.

Beim Abmischen hat sich das Schlagzeug noch als zum Teil etwas daneben herausgestellt. Aufgrund modernster Technik haben wir dieses "Problem" gleich behoben und waren dann eigentlich zufrieden mit dem Ergebnis.

25.12.06 19:03

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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


aigu / Website (26.12.06 23:23)
Bei diesem Song ist faszinierend, mit welch einfachen Mitteln man doch ein ziemlich komplexes Klanggebilde hinbekommen kann - man muss sich nur hinsetzen und alles genau analysieren.


Einen Großteil der Magie des Stückes machen die schönen Gesangslinien aus, und das hat Lara wirklich sehr gut hinbekommen. Ebenfalls hervorzuheben Konrads Schlagzeugarbeit, die uns kurz vor dem Abmischen dann doch vor das Problem stellte, dass das Timing in manchen Phasen des Songs einfach nicht passte. Aber, Technik sei Dank bekamen wir das ganz gut hin. Dennoch muss man sagen, dass Konrad das Schlagzeug besser spielte als am Original - wenn man ins Fadeout des Songs genauer hineinhört, kann man da einiges erkennen.


Ja, ja, die stark befahrene Straße. Bei früheren Produktionen hatten wir schon das Problem gehabt, dass man den Verkehr neben dem Aufnahmestudio bei leisen Passagen auch dabei hatte - diesmal es nicht so schlimm, aber die "doo-doo-doo"s waren doch etwas heikel.


Naja, wenigstens ist der Song vom Arrangement so dicht gefüllt, dass man etwaige LKWs und andere lautere Fahrzeuge nicht wirklich hören sollte.


Jürgen (27.12.06 16:22)
Also von einer Straße merk ich nicht viel. Aber das kommt davon, wenn man die CD im Auto hört ...

Bei Lied Nummer 2 habe sinngemäß ich angemerkt, dass nicht jedes Lied gleich gut zur eigenen Stimme passt - außer man nacht eine neue Interpretation daraus. Habe mir auch das Original von Pink (bzw. jene 30 Sekunden, die mir iTunes gratis anbietet) angehört und mich bestätigt gefühlt.

Aber bei Lied Nummer 3 würde ich sagen: "Das ist es!" Das liegt Lara offensichtlich und ist von ihr so einfühlsam und intelligent gesungen, dass es mir ans Herz geht. Dazu gaaanz schöne Geigenmelodien!

Die etwas holprige und rhythmisch unexakte Intro (ich vermute, es liegt eher am oben erwähnten Schneiden bzw. Mischen als am Gesang der drei) ist schnell vergessen, wenn Lara einsetzt. Bravobravobravo!


Lara (27.12.06 22:07)
Zum Gesang: Habs vorher komplett anders gesungen und mehr Kopfstimmig. Nach einmal anhören hab ich gebeten es nochmal anders probieren zu dürfen und _das_ ist es dann geworden. (Gottseidank wird die erste Version nie veröffentlicht werden! )

(einfühlsam und überzeugt singen kann man oft, wenn man an Situationen denkt, die dazupassen.... *g* - scheeerz...)

Tja, das mit dem Intro war gar nicht so leicht, da das aus 3 Spuren zusammengesetzt ist. War aber auch schon schlimmer!

Zu den Geigenmelodien:... nunja... hab beim Aufnehmen gemerkt, dass ich eigentlich nicht gscheit spielen kann. Ist nämlich gar nicht so einfach, wenn man sich da irgendwas zamsucht und dann der ganze Spaß intonationsmäßig auch noch hinhaun soll. Noch dazu ist es Horror, wenn man nur _diese_ eine Spur hört (geht mir auch beim Gesang so, weil man da echt ALLES raushört - manchmal auch witzige Dinge).

Aber sonst: Danke!

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