künstlerische freiheit

titel sieben - hit the road, jack

Diesen Song hat sich Luki noch für die CD gewunschen. Der ist ziemlich am Schluss dann noch ins Programm aufgenommen worden. Nur, wie fangt man da an??

 

Nunja - man schnappt sich einen witzigen Bläsersound aus Garage Band und fängt mal an zu basteln. Der Vorteil von Midi-Daten: man kann, wenn alles eingespielt ist, die Töne noch verrücken, wie man will. Das war eine kleine Hilfe für uns.

Weiter ging es mit Bass und Schlagzeug und dann fehlten eh nur noch die Stimmen. Um ein "Chorfeeling" zu haben, hat Lara alles zweimal gesungen. Bei den Solopassagen haben wir immer versucht, "so cool wie möglich" zu singen. War im Großen und Ganzen eine sehr amüsante Nummer zum Aufnehmen!

 

Nun freuen wir uns auf eure Meinung...!

27.1.07 21:06

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bisher 13 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Bachi (27.1.07 21:28)
ich weiß zwar nicht warum, aber ich mag den song, sowohl das original, als auch "eure version"!


aigu / Website (27.1.07 22:06)
Am Anfang waren wir nicht ganz sicher, ob das Stück nicht zu elektronisch klingt - mit den künstlichen Bläsern, und da hatten wir noch einen elektronischen Drummer. Aber Konrad spielte in einem Take einen ziemlich coolen Schlagzeugtrack ein, und mit den Gesängen bekam das ganze dann Formen.


Jürgen (30.1.07 13:18)
Ja, ein witziger Song.
Den hab ich ausnahmsweise schon gekannt. Die Bläser passen gut, keine Sorge.

Laras Doppelt-Aufnehmen erzeugt zwar keinen Chorklang (dazu bräuchte es mindestens 3 Stimmen), aber so kriegt es einen ganz eigenen Sound, wie so Chorus-Effekte auf dem Piano. Gefällt mir.

Lieder wie dieses bringen mich immer wieder zum Nachdenken. Eigentlich ist nix drin: Eine zweitaktige Basslinie, die sich das ganze Stück wiederholt, die Melodie besteht hauptsächlich aus Dreiklangtönen, Rhythmus ist Standard. Und doch klingt es nicht billig. WARUM?


Lara / Website (31.1.07 12:13)
Tja, das ist manchmal das Faszinierende an der Musik: Weniger ist mehr.


Jürgen (31.1.07 15:47)
Leider funktioniert diese Formel auch nicht immer, vgl. Schlagermusik!


Luki (31.1.07 20:09)
Man kann doch Jazz nicht mit Schlagermusik vergleichen!
Bei Jazz muss nicht immer im Hintergrund irgend ein Gesülze laufen (-> z.B. Bossanova, die Akkorde und Rythmen sind schon genug - find ich [natürlich kann mans noch ausschmücken])

Was mir an dem Lied nicht so gut gefällt, sind unsere "Stimm-Arten"... für eine solche Nummer braucht man einfach einen Drogenjunky mit Alkoholproblem und eine übergewichtige schwarze Diva! (Also das komplette Gegenteil von uns...)
Drum hör ich mir _da_ lieber die Original-Version an...

Was auch witzig gewesen wär, wenn wir die Nummer auf eine Art funkigen Hip Hop- Rap (mit Synth -Einwürfen und nerfigen Beat) gemacht hätten... Die Strophen eignen sich wunderbar zum rappen...
*disco-time* (ein möglicher Hidden-Track fürs nächste Album *g*)


Jürgen (31.1.07 21:53)
Jazz isses ja nicht wirklich.
Ok, dann ohne Schlager; es gibt ja auch Rockmusik, wo du dir denkst "War das alles?". Nur "einfach" allein tut´s nicht; bei jeder erfolgreichen Nummer ist irgendein Geheimnis dahinter, auf das ich gerne draufkäme. Aber ich vermute, dass das Geheimnis immer woanders liegt, es also kein Rezept gibt.
Mozart war extrem erfolgreich und hat (für seine Zeit) eher komplizierte Musik geschrieben. Zitat Joseph II: "Ziemlich viele Noten!" Also bei Mozart liegt das Geheimnis sicher nicht in der Einfachheit; wenn du dir gewisse weniger bekannte (zu Recht!) Zeitgenossen Mozarts anhörst, da schlafen dir vor lauter Einfachheit die Füße ein.

Jazz ist auch nicht wirklich einfach. Die Themen meistens schon, aber dann kommt die Improvisation.

Auf den Rap tät ich mich echt freuen. (Oder sollte man es eher mit den Prinzen halten? "Ich kann nicht rappen - ich kann singen!")


Luki (2.2.07 19:15)
ich glaub es muss immer wieder was neues sein, dass es beim publikum ankommt, oder? Ich hör mich z.B. sehr schnell von Reagge ab, weils meistens immer das selbe is...
also für eine gute erfolgreiche band gehört für mich abwechslung...
ich glaub auch, dass gute musik nicht wirklich "schwer zu spielen"sein muss... oder kompliziert... die genialstens songs kommen mit 4 akkorden aus... klar, musik ist so vielfälltig, dass man nicht alles in eine schublade schieben kann- aber das ist ja auch das schöne dran...

also die Rap version würd ich schon ganz gern aufnehmen... müssen wir mal besprechen- es herrrscht da demokratie im Lande!


Lara (3.2.07 20:16)
Ich freu mich da schon auf unsren nächsten Song. Wenn der so wird, wie wir uns den vorstellen, dann wird des glaub ich sehr cool... aber: *pssssst*!


Jürgen (10.2.07 13:50)
Gerade in der Rockmusik ist das Geniale zu einem großen Anteil die Stimme. Was wäre "Mercedes Benz" ohne Janis Joplins Stimme?
Und ohne Freddie Mercurys Stimme wäre "We Will Rock You" nicht mehr als der Schlachtgesang, der meistens draus gemacht wird.


Luki (27.2.07 02:49)
Oh ja... es wäre Selbstmord, eine Nummer wie Mercedes Benz zu covern.
Von "we will rock you" gibts eine ziemlich coole Coverversion. Gesungen von der modernen Janis Joplin - P!nk ; dabei sind noch Glatzkopf Britney Spears und Diva Beoncé Knowles. Im Rahmen eines Pepsi Werbespots singen sie in einem römischen Amphitheater in knappen gladiatoren kostüm und trinken Pepsi...
den spot gibts sicher bei YouTube...


(28.2.07 11:13)
Bei "We Will Rock You" besteht der Reiz auch darin, dass in der Strophe Freddy Mercury _nicht_ stadionmäßig klingt, also mit ganz wenig Hall bzw. Raum auf der Stimme. Und der Refrain macht dann erst auf.

@Luki: Grüße ins ferne Amerika! Werde mich mal bei YouTube umsehen.


aigu / Website (28.2.07 11:17)
Letzter Kommentar war von mir - irgendwie lässt mein Safari-Browser momentan aus.

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